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Slowakei will Anonymisierer verbieten

In Deutschland diskutieren diverse Leute, ob das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung Anonymisierer verbietet. Die Slowakei geht da gleich richtig ran. Wer nämlich einen Service betreibt, der die Verfolgung von Internetnutzern schwierig oder unmöglich macht, soll bestraft werden. Es sind Strafen bis zu 33.000 Euro möglich. Den Grund kennen wir natürlich. Kinderpornografie, Terrorismus und Finanzbetrügereien. Eine RTF-Datei mit allen Details findet ihr bei ICTLaw. Spricht jemand gut Slowakisch, um alle Details klären zu können? Ich fand sonst leider keine weiteren Quellen dazu im Netz.

via Tor-Mailingliste

TeXnicCenter 2 für Windows

Das TeXblog schreibt heute, dass es die erste Alphavariante des LaTeX-Editors TeXnicCenter gibt. Ich fand die Software für Windows immer sehr gut und habe die Neueinsteigern empfohlen. Ein großer Nachteil der letzten Version war allerdings, dass diese kein Unicode beherrschte. Dies ist jetzt behoben und ich kann die Software wohl wieder uneingeschränkt empfehlen (wenn sich die zu erwartenden Bugs gelegt haben). Also liebe LaTeX-Jünger testet mal fleißig die neue Software ;-)

Verteilung der neuen .de-Domains

Fefe bloggte heute über die Domainvergabe von ein- und zweibuchstabigen Namen. Dabei gibt es in der Tat eine ziemliche Ungleichverteilung. Unten ist die Anzahl der Domains, die dem jeweiligen Bewerber zugesprochen wurde:

193 Thomas Mueller (TEC-MEDIA-SERVICE)
48 Gerald Baumgartner (realtime.at Domain Services GmbH)
19 Hostmaster of the Day (Key-Systems GmbH)
18 Ania Wozniak (SENSUS DATA NETWORK LTD)
14 Hostmaster of the day (DomainProfi GmbH)
14 Daniel F?hrer (DENIC eG)
10 ()

Daneben gab es einen, der 9 und einen, der 8 Domains bekam; 2 Leute, die 7 Domains bekamen; 8 Leute, die 6 Domains bekamen; 6 Leute, die 5 Domains bekamen; 17 Leute, die 4 Domains bekamen; 31 Leute, die 3 Domains bekamen; 29 Leute, die 2 Domains bekamen und 58 Leute, die nur eine Domain bekamen.

Es ist in der Tat etwas merkwürdig, warum ein Anbieter derartig viele Domains zugesprochen bekommt. Wir werden sehen, was die Erklärung hierfür ist.

Die Daten stammen aus der Liste.

E-Mails von GMail mit Gnus lesen

Wenn ich nach meinen E-Mail-Kontakten gehe, wird Google Mail recht häufig benutzt. Selbst Universitäten setzen das schon anstelle eines richtigen Mailservers ein. Ich habe mir vor langer Zeit mal einen Zugang geklickt und lasse da zumeist diverse Mailinglisten reinlaufen. Nachdem ich nun in letzter Zeit immer mal mit dem Emacs rumgespielt habe, kam ich auf die Idee, mit dem Mail- und Newsreader Gnus auf GMail zuzugreifen. Das Emacswiki hatte einen Eintrag zur entsprechenden Einstellung der Software. Ich übernahm den Schnipsel mit der Ausnahme, dass es bei mir die gnus-select-method ist. Denn vorerst bleibt es bei dem Versuch mit GMail. Eventuell füge ich später Newsgruppen oder anderes hinzu. Nun versuchte ich, E-Mails zu lesen. Jedoch schlug das immer mit der Meldung Invalid size: gnus-carpal fehl. Die Doku brachte mich nicht so recht weiter und auch die Suche im Netz war wenig erfolgversprechend. In einem Bugreport fand ich dann eine Meldung, dass die aktuellen Emacsen eine aktuelle Gnus-Version mitbringen und es manchmal zu Problemen kommt, wenn man Gnus noch extra installiert. Das war bei mir aber der Fall. Also deinstallierte ich Gnus und schon klappte alles. Es ist ein extremer Fortschritt, die E-Mails nicht mehr über das Webinterface zu lesen. Jetzt muss ich Gnus noch ein wenig an meine Bedürfnisse anpassen (was ungefähr die nächsten 25 Jahre dauern dürfte).

Heute fand ich dann noch in einem Blog einen guten Beitrag, wie man E-Mails über GMail versendet. Das richte ich später auch mit ein, obwohl der Account eher read-only ist.

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