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kein "miserable failure" mehr

Seit einigen Jahren erhielt man bei der Suche nach “miserable failure” den Lebenslauf von George Bush. Dies resultierte aus einer so genannten Google-Bombe. Dies funktioniert nun nicht mehr. Nach den Worten des Google-Webmaster-Blogs wurde der Algorithmus überarbeitet. Dadurch haben die Google-Bomben weniger Einfluss auf das Ranking und das führte eben dann dazu, dass der “miserable failure” und andere Bomben nicht mehr so gut funktionieren.

[torrc] -- Firewall- und Proxyeinstellungen

Hin und wieder befindet man sich in einer speziellen Umgebung und Tor läuft nicht sofort. Gerade in Firmen gibt es oft restriktive Einstellungen der Firewall oder es müssen Proxies genutzt werden. Dem steht der Tornutzer nicht hilflos gegenüber. Unterstehende Optionen helfen:

HttpProxy und HttpsProxy
Zum Anfang benötigt Tor aktuelle Informationen über laufende Server. Diese werden bei den Directoryservern heruntergeladen. Falls der Download fehlschlägt und man einen Proxy nutzt, hilft die Option HttpProxy Mit HttpsProxy macht Tor auch alle Verbindungen zu den Torroutern über den Proxy. Beispiel: HttpProxy 12.34.56.78.
HttpProxyAuthenticator und HttpsProxyAuthenticator
Falls du dich mit einem Nutzernamen und Passwort am Proxy anmelden musst, kannst du diese Option setzen. Du solltest allerdings aufpassen, dass deine torrc nur für dich lesbar ist, da das Passwort bei der Option im Klartext aufgeschrieben wird. Beispiel: HttpProxyAuthenticator johndoe:geheim.
ReachableAddresses, ReachableDirAddresses und ReachableORAddresses
Wenn du nun hinter einer restriktiveren Firewall sitzt, können dir diese Optionen helfen. Mit ReachableAddresses stellst du ein, zu welchen IP-Adressen und Ports sich deine Software durch die Firewall verbinden kann. Stell dir vor, die Firewall erlaubt, HTTP- und SSH-Verbindungen zu beliebigen Hosts und verbietet Verbindungen zu 12.34.56.78 auf Port 8080. Dann könntest du folgende Einstellungen treffen: ReachableAddresses accept *:80, accept *:22, reject 12.34.56.78:8080. Die Optionen ReachableDirAddressses und ReachableORAddresses kannst du setzen, um die Verzeichnisinformationen zu beziehen bzw. mit anderen Torroutern zu verbinden. Falls diese nicht explizit gesetzt sind, nutzt Tor die Einstellung von ReachableAddresses. Interessant wird diese Option vor allem, wenn du dich über Proxies verbindest. Denn viele Proxies erlauben z.B. SSL-/TLS-Verbindungen nur über Port 443.
KeepAlivePeriod
Manchmal möchte man nicht, dass die Firewalls Verbindungen zu zeitig beenden. Mit der Option KeepAlivePeriod kann man bestimmen, dass Tor mit der in der Einstellung bestimmten Anzahl an Sekunden ein Paket verschickt. Somit bleibt die Verbindung bestehen. Standardmäßig steht der Wert auf 5 Minuten. Beispiel: KeepAlivePeriod 123—alle 123 Sekunden ein Paket.
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