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Adios, du Pass ohne Fingerabdrücke

Heute ist der letzte Tag, an dem ihr einen Ausweis bestellen könnt, ohne eure Fingerabdrücke abzugeben. Hierzu schrieb der CCC in einer Pressemitteilung:

Ab 1. November startet die Erfassung der Fingerabdrücke aller reisewilligen Bürger der Bundesrepublik auf den Meldeämtern. Nach Beginn der Speicherung des digitalen Gesichtsbildes auf einem Funkchip vor zwei Jahren wird damit das Projekt biometrische Vollerfassung der Gesamtbevölkerung fortgesetzt. Der Chaos Computer Club (CCC) weist nochmals auf die Risiken und Nebenwirkungen des ePasses hin, die insbesondere Senioren betreffen werden.

Falls euer Pass demnächst ablaufen sollte, rennt heute noch schnell zum Meldeamt!

Zitat des Tages

Heute versuchte ich mit einem Bekannten M$ Outlook einzurichten. Er hatte mir bereits zu Anfang erzählt, dass er einige spezielle Features sucht und ich ahnte schon, dass das nicht möglich ist. Dieses bestätigte sich durch Googeln. Irgendwann meinte er frustriert:

Das ist ja wie ein russisches Radio. Die kennen auch nur Ein und Aus.

Das muss ich mir merken. :-)

202c nachverhandelt

Kürzlich bekam ich eine Anfrage für ein Seminar zu Computer- und Netzwerksicherheit. Diese habe ich wegen des §202c abgelehnt. Der Auftraggeber bat mich daraufhin, die Absage zurückzunehmen und nach längeren Verhandlungen haben wir uns geeinigt, die Inhalte zu kastrieren und meinen Tagessatz um einen Risikozuschlag zu erhöhen. So habe ich mich dann breitschlagen lassen. :-)

tar-mode im Emacs

Erfahrene Nutzer kennen Emacs schon längst als eierlegende Wollmilchsau. Ich nutze den Editor hin und wieder zum Bearbeiten von Texten, im speziellen von LaTeX. Als Werkzeug für den täglichen Gebrauch nehme ich jedoch lieber den vim, da dieser meiner Meinung nach, ergonomischer zu bedienen ist.

Im Blog von Yoni Rabkin Katzenell stiess ich heute auf den tar-mode. Wahrscheinlich in der 22-Serie wurde dieser Modus eingeführt. Damit könnt ihr eine tar-Datei öffnen. Der Emacs entpackt die Inhalte, zeigt sie an und sie können direkt weiter bearbeitet werden. Ein sehr nettes Feature!

Welche Distribution besitze ich?

Ich sitze oft an Linuxrechnern und möchte wissen, welche Distribution bzw. Version das ist. Jede Distribution hat eine Datei, in der die Versionsnummer gespeichert ist. In der Zukunft sollten das alle in der Datei /etc/lsb-release speichern. Bis das so ist, habe ich unten mal die alten Speicherorte aufgeschrieben.

Arch Linux
/etc/arch-release
Conectiva
/etc/conectiva-release
Crux
/usr/bin/crux (ausführbare Datei)
Debian
/etc/debian_version
Fedora
/etc/fedora-release
Gentoo
/etc/gentoo-release
GoboLinux
/etc/GoboLinuxVersion
Knoppix
/etc/knoppix-version
Mandriva
/etc/mandrake-release
PLD Linux
/etc/pld-release
RedHat
/etc/redhat-release
Slackware
/etc/slackware-version
Smoothwall
/var/smoothwall (nur das Verzeichnis)
Solaris
/etc/release
(open)SuSE
/etc/SuSE-release
Ubuntu (und auch Kubuntu, Edubuntu und Konsorten)
/etc/lsb-release
United Linux
/etc/UnitedLinux-release
YellowDog Linux
/etc/yellowdog-release
Zenwalk
/etc/zenwalk-version

Falls jemand noch weitere kennt, würde ich mich über einen Kommentar freuen.

Update: Ich habe die Liste anhand der Hinweise von strcat und mika noch ein wenig weiter aktualisiert.

Gimp 2.4

Neben ImageMagick nutze ich auch Gimp zur Bildbearbeitung. Laut Netzpolitik ist die Version 2.4 veröffentlicht worden. Einige der Vorversionen hatte ich schon probiert. Dabei ist mir aufgefallen, dass sich bei den Menüs etwas geändert hat. Wenn ich ein Bild beschneide und es als neues Bild einfügen will, dann habe ich bisher den Ausschnitt markiert und dann mittels Strg+C, Strg+N, Alt+O und Strg+V ein neues Bild eingefügt. Das funktioniert jetzt nicht mehr. Stattdessen gibt es einen Menüpunkt Als neues Bild einfügen. Der macht die meisten Schritte automatisch. Nur fehlte ihm eine Tastenkombination. Aber diese kann man sich in Gimp ja recht einfach anlegen. Daneben fand ich die Schaltknöpfe grafisch etwas aufgepeppt. Ein Gimp-Poweruser könnte sicher weitere nützliche Neuerungen aufzählen. :-)

siehe auch die Meldung bei Golem

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